Sharpe (90d) fragt, wie viel jüngste Rendite das Asset pro Einheit Volatilität über ungefähr die letzten drei Monate geliefert hat. Es ist ein Effizienz-Tacho, nicht bloß eine rohe Performancezahl.
Ein hoher Sharpe-Wert bedeutet, dass der jüngste Ertrag im Verhältnis zum gesamten Rauschen effizient wirkte. Das beweist aber weder Dauerhaftigkeit noch Attraktivität außerhalb dieses kurzen Fensters.
Was diese Metrik zeigt
- Ob jüngste Rendite stark relativ zur jüngsten Volatilität war.
- Welche Assets kurzfristig Ertrag mit vergleichsweise ruhigem Verlauf kombiniert haben.
- Eine qualitätsbewusstere Sicht als rohe 90-Tage-Rendite allein.
Was sie nicht zeigt
- Ob speziell das Abwärtsrisiko gut kontrolliert war.
- Ob das jüngste Regime wahrscheinlich anhält.
- Ob das Asset auch über längere Horizonte gut aussieht.
So liest du den Wert
- Höher ist besser, weil mehr Rendite pro Volatilität erzielt wurde.
- Werte nahe null bedeuten: wenig Ertrag relativ zum eingegangenen Rauschen.
- Negative Werte bedeuten meist: jüngste Verluste bei gleichzeitig weiterem Risiko.
- Kurze Fenster kippen schnell, darum ist die Kennzahl eher eine taktische Linse als ein dauerhaftes Etikett.
Wie FoxScore die Metrik nutzt
- FoxScore nutzt Sharpe (90d) als kurzfristigen Effizienz-Screen.
- Damit werden Assets sichtbar, die jüngst nicht nur im Upside, sondern im Verhältnis von Ertrag zu Risiko gut aussahen.
- Weil das Fenster kurz ist, eignet sich die Kennzahl besser als Live-Regime-Lesung denn als Langfrist-Stempel.

