FoxScore

Metrik-Guide

Volatilität (365d, annualisiert)

Schwankungsintensität – hochgerechnet auf ein Jahr

Standalone-Ranking verfügbarFoxScore-Methodik
Einfache Zusammenfassung

Was dir diese Metrik sagt

Volatilität (365d, annualisiert) misst, wie heftig der Kurs im letzten Jahr geschwankt hat, hochgerechnet auf eine Jahresrate. Es geht weniger um die Endrichtung als um die Rauheit der Fahrt.

Kernaussage

Volatilität misst Bewegungsintensität, nicht Qualität. Niedrige Volatilität kann auch einen langsamen Abwärtstrend verstecken, hohe Volatilität kann sowohl in starken Rallys als auch in hässlichen Abverkäufen auftreten.

FoxScore-Kontext

Wie FoxScore sie nutzt

  • FoxScore nutzt annualisierte Volatilität als Stabilitäts- und Risiko-Baustein, nicht als Renditemetrik.
  • So wird sichtbar, warum sich zwei Assets mit ähnlichen Gewinnen psychologisch trotzdem völlig anders anfühlen können.
  • Besonders nützlich ist die Kennzahl in Verhältnis-Metriken wie Return/Vol Ratio.

So interpretierst du diese Metrik

Was sie misst

  • Wie groß die täglichen Schwankungen in den letzten 365 Tagen waren.
  • Wie unruhig, instabil oder sprunghaft ein Asset zuletzt war.
  • Einen breiten Risiko-Proxy für Cross-Asset-Vergleiche.

So liest du sie

  • Höhere Werte bedeuten größere und häufigere Ausschläge.
  • Niedrigere Werte bedeuten einen ruhigeren jüngsten Verlauf, aber nicht automatisch ein besseres Asset.
  • Sinkende Volatilität kann Beruhigung bedeuten, aber der Kontext entscheidet.

Was täuschen kann

  • Ob diese Schwankungen überwiegend nach oben oder unten liefen.
  • Du niedrige Volatilität als Beweis für gute Upside-Qualität interpretierst.
  • Du Drawdown-Tiefe ignorierst, obwohl diese emotional oft wichtiger ist als Tagesrauschen.

Besonders nützlich, wenn

  • Du Assets vermeiden willst, deren jüngste Fahrt für deine Toleranz zu erratisch war.
  • Du ruhige Compounder gegen spekulative High-Mover vergleichst.
  • Du Kontext für Renditezahlen willst, die isoliert ähnlich attraktiv wirken.

Wichtige Grenzen

  • Ob diese Schwankungen überwiegend nach oben oder unten liefen.
  • Ob der größte Schmerz aus einem Crash oder aus vielen kleineren Bewegungen kam.
  • Ob der aktuelle Trend trotz Unruhe stark ist.
Methodik und Quellen

Technische Definition, Berechnungshinweise und Quellen bleiben hier verfügbar, ohne die Erklärung zu dominieren.

Beschreibung

Volatilität misst, wie stark ein Kurs schwankt – also wie „unruhig“ die Kursbewegungen sind.

Hohe Volatilität bedeutet: größere Ausschläge nach oben und nach unten. Für viele Anleger fühlt sich das risikoreicher an, weil Zwischenverluste größer sein können.

Wir betrachten hier die letzten 365 Tage.

Berechnung

  • 1) r_t = (Preis_t / Preis_{t-1}) − 1
  • 2) Standardabweichung der täglichen Renditen über ein 365-Tage-Fenster: σ_365
  • 3) σ_365 * √365 für Krypto-Märkte
  • Hinweis: Annualisierung ist eine Konvention, um Werte über verschiedene Zeiträume vergleichbar zu machen.

Interpretation

  • Niedriger ist besser (stabiler/ruhiger).
  • Sehr niedrige Volatilität bedeutet nicht automatisch „besseres Investment“, aber oft weniger Stress und kleinere Drawdowns.

Metrik-Rangliste

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