Momentum (12–1) ist eine klassische „Rückenwind“-Kennzahl: sie misst die Performance über die letzten 12 Monate, lässt aber den jüngsten Monat bewusst aus.
Warum? Auf ein-Monats-Sicht können ein paar Tage (Earnings, Macro-News, Liquidationen, Rebalancings) die Rendite stark beeinflussen. Dadurch wirkt ein normales 12-Monats-Signal manchmal „verrauscht“. Wenn man den jüngsten Monat weglässt, misst man den Trend über einen stabileren Abschnitt – das wird in vielen Studien als Standard-Variante genutzt („12–1 Momentum“).
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